Grundsätzlich funktionieren die AIR-Anwendungen bis auf wenige Einschränkungen sowohl auf einem PC als auch auf einem Mac. Gerade bei der Nativ-Menü-Klasse gibt es hier jedoch bedeutende Unterschiede.
Für Flash gibt es eine spezielle Erweiterung, wodurch die Inhalte "fast" von allein zu Flex-Komponenten werden. Flash hat den Vorteil, dass es viele Medien bereits so verarbeitet, wie sie der Flashplayer und damit auch Flex erwarten.
Will man das Laden von Inhalten vermeiden, um Wartezeiten oder Netzwerkproblemen vorzubeugen, dann können diese Inhalte in die Anwendungsdatei (SWF) eingebettet werden. Das geht auch bei reinen ActionScript-basierten Anwendungen ohne Zuhilfenahme des Flex Framework.
In diesem Beispiel implementieren Sie den Zugriffsweg von JavaScript nach ActionScript. Das benötigen Sie, wenn Sie in einer HTML-Seite gerne JavaScript benutzen möchten, um ActionScript-Methoden aufzurufen.
Die Flash-Entwicklungsumgebung bietet anders als der Flex Builder eine Vielzahl an Werkzeugen für Designer. Ein weiterer Vorteil von Flash ist, dass das Ausgabeformat von Flex und Flash gleich ist. Zudem unterstützt Flash die Programmiersprache von Flex.
Die Integration von nativen HTML-Inhalten in AIR-Anwendungen geht mit dem Bridging noch einen Schritt weiter. Damit sind Sie in der Lage, aus jeder Flex-ActionScript-Anwendung direkt auf JavaScript-Methoden zuzugreifen.
ActionScript ist eine objektorientierte Sprache, die in ihrer dritten Version klassenbasiert arbeitet. Im Beispiel führt der Autor für die Produkte des Warenkorbs eine eigene Klasse ein, um festzulegen, wie sich das Objekt verhalten soll.
Im Innersten wird die Flash- und Flex-Welt von Ereignissen zusammengehalten. Denn ActionScript ist eine ereignisgesteuerte Sprache, bei der es Benutzerereignisse wie Mausklicks und Systemereignisse wie das Ende eines Ladevorgangs gibt.
Wer sich den Application-Descriptor einer AIR-Anwendung genauer ansieht, wird feststellen, dass es einen auskommentierten Bereich "Filetypes" gibt. Mit "Filetypes" weisen Sie einer AIR-Anwendung verschiedene Dateitypen zu.
MXML ist nichts anderes als ActionScript 3 – nur einfacher. Der Flex-Compiler erzeugt aus dem MXML-Dokument ActionScript-3-Klassen, aus denen wiederum eine Flashplayer-Datei erzeugt wird. In MXML-Dokumenten haben Sie somit die Möglichkeit, direkt ActionScript einzufügen.








