Für Flash gibt es eine spezielle Erweiterung, wodurch die Inhalte "fast" von allein zu Flex-Komponenten werden. Flash hat den Vorteil, dass es viele Medien bereits so verarbeitet, wie sie der Flashplayer und damit auch Flex erwarten.
Will man das Laden von Inhalten vermeiden, um Wartezeiten oder Netzwerkproblemen vorzubeugen, dann können diese Inhalte in die Anwendungsdatei (SWF) eingebettet werden. Das geht auch bei reinen ActionScript-basierten Anwendungen ohne Zuhilfenahme des Flex Framework.
Die Flash-Entwicklungsumgebung bietet anders als der Flex Builder eine Vielzahl an Werkzeugen für Designer. Ein weiterer Vorteil von Flash ist, dass das Ausgabeformat von Flex und Flash gleich ist. Zudem unterstützt Flash die Programmiersprache von Flex.
ActionScript ist eine objektorientierte Sprache, die in ihrer dritten Version klassenbasiert arbeitet. Im Beispiel führt der Autor für die Produkte des Warenkorbs eine eigene Klasse ein, um festzulegen, wie sich das Objekt verhalten soll.
Im Innersten wird die Flash- und Flex-Welt von Ereignissen zusammengehalten. Denn ActionScript ist eine ereignisgesteuerte Sprache, bei der es Benutzerereignisse wie Mausklicks und Systemereignisse wie das Ende eines Ladevorgangs gibt.
MXML ist nichts anderes als ActionScript 3 – nur einfacher. Der Flex-Compiler erzeugt aus dem MXML-Dokument ActionScript-3-Klassen, aus denen wiederum eine Flashplayer-Datei erzeugt wird. In MXML-Dokumenten haben Sie somit die Möglichkeit, direkt ActionScript einzufügen.
Der Flex Builder ist durchaus auch für reine ActionScript-Projekte geeignet, die die Vorteile des Flex Framework nicht nutzen. Der Nachteil ist, dass sämtliche Module des Flex Framework in ActionScript programmiert werden müssen.










